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1918
Nach dem Ende des ersten Weltkrieges, der auch für
das Haus Gaiser manche Probleme mit sich brachte, treten
die beiden Schwiegersöhne von Karl Gaiser, Heinrich
Ott und Jakob Weirich in die Firma ein, unterstützt
von ihren Frauen Emilie Ott und Luise Weirich, die für
lange Jahre zur Seele des Ladengeschäfts werden.
Die Seifensiederei wurde nach dem Tode
von Karl Gaiser 1923 stillgelegt, denn durch die rasche
Entwicklung der Seifen-und Waschmittelindustrie waren
die handwerklichen Produkte nicht mehr konkurrenzfähig.
Heinrich Ott widmete sich nun hauptsächlich
dem Ausbau des Großhandels. Jakob Weirich, vor
seiner Verheiratung als Kaufmann in bedeutenden Feinkostgeschäften
tätig, beschäftigte sich vorwiegend mit dem
Ausbau des Feinkostsortiments, der neu eingerichteten
Kaffeerösterei und der Ausweitung des Weingeschäfts.
Er legte damit den Grundstock für das Feinkosthaus
im heutigen Erscheinungsbild.
1924
Goldene Regeln für den Umgang mit Kunden (Göppingen/Württemberg
im April 1924/H.V.*)
als
PDF zum Download
1941
Heinrich Ott jun., der einzige Sohn von Emilie und Heinrich
Ott, fällt in Russland.
1945
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und Rückkehr aus
der Gefangenschaft tritt Karl Weirich, der Sohn von
Luise und Jakob Weirich in die Firma ein.
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