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1804
Der Seifensieder Michael Wägenbauer erwirbt das
ehemalige Sternwirtshaus in der Hauptstraße in
Göppingen und betreibt dort sein Geschäft.
Nach seinem frühen Tod übernimmt sein Schwiegersohn
Johann Jakob Gaiser (geb. 1804) das Haus und führt
das Geschäft weiter.
1861
Der Sohn Johannes Gaiser tritt in das Geschäft
ein. Hergestellt werden nicht nur Seifen aller Art,
sondern auch Kerzen aus Talg und Paraffin.
1892
Nun rücken die beiden Söhne des Johann Gaiser
nach. Karl Gaiser betreibt weiterhin die Seifensiederei,
während Robert Gaiser als gelernter Kaufmann das
Sortiment im Ladenverkauf auf Lebensmittel und Getränke
erweitert und auch mit der Belieferung anderer Einzelhandelsgeschäfte
beginnt. Sein besonderes Interesse gilt dem Import von
Weinen aus Südtirol, die in eigener Kellerei abgefüllt
werden.
1911
Erweiterung und Umbau des Ladens in der Hauptstraße.
Es entsteht ein für damalige Verhältnisse
modernes Geschäft mit mehreren Kühlräumen
für Frischfisch, Geflügel und Fett
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